Beratung bei SCRIPT

Misstrauische Menschen unterstellen, dass ein Bankberater gar kein Berater ist, sondern ein Verkäufer. Das lassen wir hier mal so stehen. Aber es gibt auch Menschen, die behaupten, dass für Kommunikationsberater das Gleiche gilt. Und da sagen wir: Jaaa, aber nein. Und weil diese Antwort widersprüchlich ist, folgt hier eine kleine Einführung in unser Verständnis von Kommunikationsberatung.

Was tut eine Agentur für Kommunikation für ihre Kunden?

Wer in einem Unternehmen oder einer Organisation entscheidet, was zu tun ist und was geschehen soll, stellt sich regelmäßig vier Fragen:

  1. Was soll ich tun?
  2. Wie soll ich es sagen?
  3. Wie organisiere ich das?
  4. Wer hilft mir schnell?

Eine Agentur muss entscheiden, welche dieser Fragen sie schwerpunktmäßig beantworten will. Dafür muss sie dann besondere Kompetenzen entwickeln. SCRIPT erklärt sich eindeutig zuständig für die Beantwortung von Frage 2 und 3 – schließlich ist unser Name Programm.

Wie soll ich es sagen?

Die Antwort auf „Wie soll ich es sagen?“ umfasst den gesamten Auftritt eines Unternehmens und seiner Repräsentanten, bezogen auf bestimmte Situationen und Kontexte: Botschaften, Tonalität, Gestaltung, Medien, Inszenierung und Dramaturgie. Es geht um kommunikative Wirkung: Aufmerksamkeit schaffen, eine bestimmte Sichtweise durchsetzen, Zustimmung organisieren. Mitunter werden erfahrene Kommunikationsberaterinnen und -berater auch hinzugezogen, um die richtige Antwort auf die erste Frage zu finden. Aber in der Regel sind die diesbezüglichen Entscheidungen schon weit gediehen, wenn die interne oder externe Kommunikationsberatung hinzugezogen wird.

Wie organisiere ich das?

Kontext ist in der Kommunikation alles. Eine flapsige Bemerkung kann in dieser Situation lustig sein, in jener unpassend und in der nächsten beleidigend. Aber es gilt in der Kommunikationsberatung nicht nur, Kontexte richtig einzuschätzen und angemessen zu formulieren. Genauso wichtig ist, den Kontext zu organisieren. Damit unser Kunde gut rüberkommt, schreiben wir ihm nicht nur eine Rede (Pressemitteilung, Broschüre, Filmscript, …) mit den richtigen Formulierungen und Botschaften. Wir organisieren auch die Umsetzung so, dass Aussagen und Botschaften wirkungsvoll ankommen (Pressekonferenzen, Führungskräfteevents, Filmproduktion, Kampagnen, …). Und dabei beantworten wir dann oft auch die Frage „Wer hilft mir schnell?“: pragmatisch und zuverlässig helfen wir unseren Kunden – vom Mailing bis zur Hotelbuchung, auch wenn die jeweilige Leistung nicht zu unserem Kerngeschäft gehört.

Was machen und was können Kommunikationsberaterinnen und -berater?

Kommunikationsberatung und die Umsetzung von Kommunikation ist heute mehr denn je Teamarbeit. Bezogen auf die konkreten Projekte, besteht ein Team aus Vertretern des Kunden, weiteren Dienstleistern und der Agentur. Die Beraterinnen und Berater bei SCRIPT haben dabei in der Regel die Aufgabe, die Zusammenarbeit des Teams so zu koordinieren, dass die Integrität und Verständlichkeit der Botschaften und die Stimmigkeit der Dramaturgie und der Inszenierung gewahrt bleiben. Dabei unterstützt sie das gesamte Agenturteam und eine Reihe von bewährten Methoden und Instrumenten, wie Big Picture, Corporate Story, Content Strategy und Thementrichter. Je nach Projekt liegen ihre Kompetenzen eher im Kreativen (Wie sage ich das?) oder im Management (Wie organisiere ich das?).  Alle brauchen analytisch-strategische Kompetenz, Empathie für Menschen, eine schnelle Auffassungsgabe bezogen auf technische, organisatorische, politische und strukturelle Fragen, Freude am Mannschaftsspiel, Loyalität, die Fähigkeit zu begeistern, Genauigkeit, Disziplin und innere Unabhängigkeit – und manchmal auch Eigensinn. Und natürlich sind sie umfassend interessiert am öffentlichen Leben in Wirtschaft und Gesellschaft.

Beraten und verkaufen

Beratung gibt es, seit die Menschen als soziale Wesen existieren. So legt es zumindest Haiko Wandhoff in seinem lesenswerten Buch „Was soll ich tun? – Eine Geschichte der Beratung“ nahe. Beratung braucht der Mensch, weil er sich bewusst ist, dass seine Zukunft offen und ungewiss ist: Was wird passieren? Was passiert, wenn ich dies oder jenes tue? Beratung beginnt mit einem Selbstgespräch. Aber dann lädt man sich einen wirklichen Menschen zu einem wirklichen Dialog ein. Bei der Beratung geht es also eigentlich um Selbstberatung: Wer berät, hilft dem Kunden, in seinem Sinne das Beste zu tun und zu sagen.

„Der den Rat sucht, dem ist schon halb geholfen.“ Die andere Hälfte der Beratung ist die Handlung, die Umsetzung. Daher sind Kommunikationsberater immer auch Verkäufer einer Umsetzungsleistung: „Du solltest dies dann und dort sagen und ich kann dir dabei helfen, das zu organisieren (oder – Full Service – soll ich mich um alles kümmern? Gerne!)“. Dennoch: Ratgeber sind nicht einfach nur Verkäufer. Denn der Kunde hat sich Beraterinnen und Berater eingeladen, wissend, dass er auch Unterstützung bei der Umsetzung braucht. Gleichwohl gibt es die Situationen, in denen die Beratung dazu führt, dass der ursprüngliche Plan besser nicht umgesetzt wird. Dann muss sich der Verkäufer dem Berater unterordnen. Übrigens schon aus Eigeninteresse: Denn ein schlechter Plan bringt in der Umsetzung kein gutes Ergebnis.

Bei SCRIPT arbeiten wir intensiv daran, gute Pläne zu machen und umzusetzen – im Team mit unseren Kunden und ihren anderen Partnern und Dienstleistern. Deswegen kann man bei uns das Geschäft der Kommunikationsberatung gut erlernen. Spannende Aufgabe, oder?

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